Hiltrud mussten wir im Oktober 2003 einschläfern lassen. Sie hatte vermutlich einen Tumor im Bauch und deshalb stark an Gewicht verloren. Trotzdem war Hiltrud sehr zäh. Wir hätten es lieber gesehen, dass sie friedlich in ihrem Gehege bei ihren Mitbewohner stirbt. Leider waren ihre Muskeln schon soweit abgebaut, dass sie sich am Schluß nicht mehr auf den Beinen halten konnt, so dass wir uns doch zum Einschläfern entschließen mussten.

Normalerweise kommen unsere alten Ställe nicht auf den Hasenfriedhof. Aber der grüne Stall war etwas ganz besonderes. Wir haben ihn vor 10 Jahren vor dem Sperrmüll gerettet. Fast jeder unserer Hasen hat schonmal hier gewohnt, Mohrle und Hiltrud haben hier sogar ihre Hasenkinder bekommen. In den letzten Jahren war der grüne Stall unbewohnt, er diente nur als Notquartier bei Einzelhaft aus diversen Gründen. Leider war er so marode, dass wir ihn entsorgen mussten. Wir werden aber auf jeden Fall einen neuen grünen Stall bauen!
Diese arme Häsin war nichtmal eine Woche bei uns. Einige Tage nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt hatten, bekam sie sechs tote Hasenkinder und verstarb wenig später an einer Vergiftung durch die toten Jungtiere.
Selmchen hatte aus unbekannten Gründen eine
Magenverstopfung, die unserer Meinung nach von der behandelnden
Tierärztin viel zu lange unerkannt blieb. Wir liessen Selma schließlich
mitten in der Nacht in einer Tierklinik notoperieren. Die OP hatte sie
überstanden, am darauffolgenden Tag verstarb Selma vermutlich am Stress.
Uns ist noch nie ein Kaninchen in so kurzer Zeit so sehr ans Herz
gewachsen wie Selma. Wir werden unser Schnauberlidu nie vergessen.
Naddy erkrankte im Dezember 2002 an Head Tilt. Zunächst ging es ihm relativ gut, er hatte nur eine sehr schwache Kopfschiefhaltung. Im Januar ist Nad Flanders stark abgemagert. Er hat aufgehört zu fressen, wir konnten ihn trotz intensiver Zwangsernährung nicht retten. Nicht nur uns fehlt Naddy sehr, auch seine verbliebene Häsin Mrs. Beadle war sehr traurig über Naddys Tod.
Das Schnuppi kam 1997 zu uns. Es lebte einige Monate mit Nels Olsen frei in unserem Garten. Wir fingen es erst wieder ein als wir umzogen. Von da an lebte es mit Hiltrud und Schröder zusammen. Im Sommer 2002 verstarb das Schnuppi nach langer mysteriöser Krankheit, die kein Tierarzt zu diagnostizieren wusste.
Schröder wohnte von 1996 bis 2000 bei uns. Im Sommer 2000 verstarb Schröder sehr plötzlich im Alter von nur viereinhalb Jahren. Er ließ Hiltrud und das Schnuppi (rechts im Bild) zurück.
Unser Nels Olsen war das Resultat eines Zusammentreffens unserer Häsin Mohrle mit einem Wildkaninchenrammler. Nels war recht zahm, aber das wilde in ihm kam oft durch. Im Sommer 1998 startete er täglich erfolgreiche Ausbruchsversuche, da er alleine wohnte. Seine Mutter Mohrle und sein Mitbewohner Snorre waren gestorben und er wollte sich nicht mehr mit anderen Kaninchen anfreunden. Irgendwann gaben wir es auf ihn wieder einzusperren, er hätte alles angestellt um ausbrechen zu können. Von da an lebte er frei in unserem Garten. Kurz darauf freundete er sich so sehr mit unserer Häsin Schnuppi an, dass wir auch sie frei im Garten wohnen liessen. Zum Ärger einiger Leute haben die beiden einige Nachbarsgärten leergefressen. Als wir im November 1998 umzogen, beschlossen wir nur Schnuppi mitzunehmen und Nels Olsen dort zu lassen, er hätte sich nicht mehr in einen Stall sperren lassen. Die Nachmieter fütterten ihn weiterhin. Etwa ein Jahr später war Nels Olsen verschwunden.
Mohrle haben wir spontan im Sommer 1993 auf dem Markt gekauft. Sie hatte zweimal Hasenkinder, da sie hin und wieder Ausflüge zu den Wildkaninchen in der Nachbarschaft unternahm. Unser Mohrle wohnte mit Snorre und ihrem Sohn Nels Olsen zusammen. Sie starb sehr plötzlich im Sommer 1997.
Snorre war immer schon ein kränkliches Kaninchen gewesen, Silvester 1995 erkrankte er plötzlich sehr stark an Head Tilt. Da es ihm so schlecht ging, dass er nur noch zappelnd am Boden lag, verbrachte er einige Tage in der Tierklinik. Zeitweise ging es ihm etwas besser, aber ganz gesund wurde er nie. Im Juni 1996 verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und wir mussten ihn einschläfern lassen. Snorre wurde nur zweieinhalb Jahre alt.
Unsere kleine Wollmaus hatten wir nur eineinhalb Jahre. Nachdem ihr geliebter Rammler Smoke (links im Bild) verstarb, freundete sie sich mit Hasimir an. Nur wenige Monate später wurde auch Hasimir ermordet. Die Wollmaus wurde daraufhin depressiv, nur wenige Wochen später verschwand sie spurlos während ihres täglichen Freilaufs aus unserem Garten.
Hasimir wurde nur ein halbes Jahr alt, er war Mohrles Sohn. Im Oktober 1994 brach er aus seinem Stall aus und begab sich auf Entdeckungsreise in die Nachbarschaft. Dabei wurde er von der bösen Nachbarskatze Sally ermordet. Er liess seine Häsin Wölkchen zurück.
Smoke war eins unserer ersten beiden Kaninchen, wir kauften ihn in Juni 1992. Im März 1994 kamen zwei halbwilde Bauernhofhunde aus der Nachbarschaft in unseren Garten und drangen in den Stall ein. Smokes Häsin Wollmaus konnte flüchten. Smoke selbst leider nicht.
Tietze war eins unser beiden ersten Kaninchen. Sie war eigentlich ein Rammler und hieß Grisu, benahm sich aber wie eine Häsin. Tietze wurde gerade einmal ein Jahr alt. Sie starb sehr plötzlich, vermutlich an einer Magen/Darm Krankheit.